Raum für zukunftsweisende Technologien: Next Level für die BETEK Werkserweiterung

Raum für zukunftsweisende Technologien: Next Level für die BETEK Werkserweiterung

Mit einer traditionellen Feier zum symbolischen 1. Spatenstich wurde zum Sommeranfang der Start des zweiten Erweiterungsabschnitts bei der Firmengruppe SIMON eingeläutet. Der stark expandierende Hartmetallhersteller BETEK, das größte Unternehmen innerhalb der SIMON Gruppe, baut eine zusätzliche Fertigungshalle mit der Bezeichnung „Werk 7.2“, um die Fertigungskapazität am Hauptsitz Aichhalden weiter auszubauen. Bereits 2015 wurden bei SIMON zwei Erweiterungsbauten mit einer Nutzfläche von zusammen 3.500 m2 realisiert und ca. 7 Mio. EUR investiert. Die neue Halle mit zweigeschossigem Bürotrakt, nächster Schritt der Erweiterungsstrategie von SIMON, ist voraussichtlich im Februar 2019 bereit für den Innenausbau und sieht 5.600 m2 Produktions- und 1.600 m2 Bürofläche für BETEK vor. Das Investitionsvolumen liegt, zusammen mit neuen Produktionsanlagen und deren Automatisierung, im zweistelligen Millionenbereich.

Zum Baustart war seitens des Bauherrn die Geschäftsführung der Firmengruppe SIMON mit Dr. Frank Thiele, Dr. Marc Siemer und Tobias Hilgert vertreten. Bauprojektleiter Gerhard Hofmann sowie das Führungsteam der Firmen BETEK, SITEK und Karl SIMON waren anwesend, sowie Dr. Johannes Schmidt aus dem Vorstand der INDUS Holding AG, Aichhaldens Bürgermeister Michael Lehrer sowie Jörg Parschat, Niederlassungsleiter des beauftragten Planungs- und Bau-Generalunternehmers Goldbeck Süd GmbH. Auch Vertreter namhafter OEM-Kunden von BETEK waren zum Baustart angereist. 

In seiner Eröffnungsansprache betonte der Technische Geschäftsführer Tobias Hilgert nach seinem Dank an INDUS, die SIMON Mitarbeiter, die Gemeinde Aichhalden und das Bauprojektteam die Wichtigkeit der Werkserweiterung für die kommenden Jahre. Ziel sei es, die Kapazitäten bei der Produktion von Straßenmeißeln um bis zu 40% zu erhöhen. Parallel dazu soll die Effizienz der Anlagen gesteigert werden – im neuen Werk setzt BETEK auf modernsten Industrie 4.0 Standard. Die neue Halle soll außerdem Raum innovative Entwicklungen, Verfahren und Produkte bieten, die es ermöglichen, neue Anwendungsmöglich-keiten und neue Märkte zu erschließen. Auch neue Arbeitsplätze werden entstehen. 

Vorgesehen ist, die Abteilung für Hartmetall-Verbindungstechnik, eines der Herzstücke der BETEK Werkzeugproduktion, einhergehend mit einer Anlagen-Erweiterung in der neuen Halle unterzubringen, außerdem Mitarbeiterbüros sowie die technische Versorgung im OG.

Bauprojektleiter Jörg Parschat gab den Versammelten einen Überblick über die Bauabschnitte, die Aufteilung der Halle, bauliche Besonderheiten und den ehrgeizigen Projektzeitplan. Die neue Halle wurde unter spezieller Beachtung von Energieeffizienz-Aspekten konzipiert und wird über innovative Dämmungs-, Be- und Entlüftungseigenschaften mit hohen Wirkungsgraden sowie ein modernes Wärmerückgewinnungssystem verfügen. 

Auch die letzten beiden BETEK/ SIMON Werke 7.1 und 5.4 waren zusammen mit der Firma Goldbeck realisiert worden. 

Michael Lehrer lobte in seiner Ansprache die gute und außergewöhnliche Partnerschaft, die die Firmengruppe SIMON mit der Gemeinde Aichhalden verbindet. SIMON präge als „Platzhirsch“ und größter Arbeitgeber Vorort Aichhalden als dynamischen und attraktiven Wohnort mit lebendiger Kultur und gut funktionierenden Einrichtungen wie Schule, Kindergarten und Vereinsleben. Die Gemeinde wächst – entgegen der allgemeinen Trends in anderen ländlichen Gegenden, und auch die Treue der Mitarbeiter zu „ihrem SIMON“ sei beispiellos.